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Max Scheler: Von Konrad A. bis Jackie O.

30.06.2011 von Mia Bischoff (Kommentare: 0)

Max Scheler Estate, Schutzanzüge gegen radioaktiven Niederschlag, New York 1961
© Max Scheler Estate, Schutzanzüge gegen radioaktiven Niederschlag, New York 1961

Im Willy-Brandt-Haus Berlin werden noch bis zum 31. Juli 2011 über 140 ausgewählte Fotografien aus dem Gesamtwerk von Max Scheler (1928 - 2003) präsentiert. Die Foto- ausstellung "Von Konrad A. bis Jackie O." zeigt bekannte Klassiker und teilweise auch skurrile Aufnahmen, aus Deutschland, China und den USA.

Max Scheler

Geboren wurde Max Scheler (Sohn des großen Philosophen) 1928 in Köln, als Zwölfjähriger lernte er den berühmten Fotografen Herbert List kennen, der sein väterlicher Freund und Lehrer wurde.

Max Scheler war Junior Mitglied der Fotoagentur Magnum, arbeitete für die Münchner Illustrierte, den Stern, Look und Life. Gemeinsam mit Rolf Gillhausen gründete er 1975 die Zeitschrift Geo, später wurde er Fotochef von Merian.

Von Konrad A. bis Jackie O.

Gezeigt werden Fotografien aus fünf Jahrzehnten - von den 50er Jahren bis zur Jahrtausendwende - aus Deutschland, China und den USA. Die Aufnahmen von Max Scheler lassen Geschichte lebendig werden - Ludwig Ehrhard mit Zigarre am Tegernsee, Jackie Kennedy am Bahnhof in Washington, Alfred Hitchcock, der hinter einem Spielautomaten hervorspäht, oder Konrad Adenauer mit starken Gesten.

“Komisch und skurril, dann wieder ernst und dramatisch, mal dokumentierend und mal kommentierend zeigen Schelers vielschichtige Bilder historische Ereignisse und Persönlichkeiten”, heißt es in der Pressemitteilung des Willy-Brandt-Hauses, “aber auch alltägliche Momente der Welt, in der wir leben.”

Fazit: Wieder eine sehr gelungene Fotoausstellung die der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. nach Berlin geholt hat. Besonders die wirklich skurrilen Aufnahmen aus den Vereinigten Staaten und das Portrait von Konrad Adenauer haben es mir angetan.

Ich bin gespannt ob die Ausstellung Euch genauso gefällt.

Willy-Brandt-Haus
Stressemanstr. 28
10963 Berlin
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
Personalausweis erforderlich

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