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Fotoausstellung - Friedrich Seidenstücker

14.10.2011 von Mia Bischoff (Kommentare: 0)

Friedrich Seidenstücker mit Taube - 1952 © Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München
Ohne Titel (Friedrich Seidenstücker mit Taube), 1952 © Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München

In der Berlinischen Galerie werden noch bis zum 06. Februar 2012 über 200 ausgewählte Fotografien aus dem Gesamtwerk von Friedrich Seidenstücker (1882 - 1966) präsentiert.

Friedrich Seidenstücker

Geboren wurde Friedrich Seidenstücker 1882 in Unna/Westfalen, studierte in Berlin zuletzt Bildhauerei, um dann sein Hobby, die Fotografie, zum Beruf zu machen. 1966 verstarb er in Berlin.

Friedrich Seidenstücker machte sich vor allem als Tierfotograf des Zoologischen Gartens Berlin, mit Motiven aus dem Berliner Alltagsleben und mit seinen Serien über das zerstörte Berlin einen Namen. Seine Bilder erschienen u.a. in den Berliner Zeitschriften "Berliner Illustrierte Zeitung", "UHU", "Die Woche" oder "Die neue Linie".

Von Nilpferden und anderen Menschen

Gegliedert ist die Fotoausstellung in 5 Kategorien: Tier- und Zoofotos, die Stadt, eine kleine Auswahl von späten Aktfotografien, Landschaft und Berlin nach 1945. Bis auf 21 Neuprints sind alle ausgestellten Fotografien Vintage Prints.

“Seine Bilder zeugen von Humor, und den findet man in der Fotografie selten. Aus dieser Haltung heraus hat sich das Werk von Friedrich Seidenstücker entwickelt. Es ist von Optimismus getragen, ohne die Zumutungen und Härten, ohne die Armut und das Elend der Zeit zu verschweigen.”, heißt es in der Pressemitteilung der Berlinischen Galerie.

Fazit: Die Aktfotografien sind mehr als unerotisch, aber diejenigen, die sich für die Geschichte der Stadt und für die Tier- und Zoofotografie interessieren, ist die Fotoausstellung sehr sehenswert.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstr. 124 - 128
10969 Berlin
Mittwoch bis Montag 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro
jeden ersten Montag im Monat 4 Euro

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